AKTUELL

Marienvesper+ ABEGESAGT!!!!! 

 

Leider müssen wir mitteilen, dass unsere Marienversper+  aufgrund der aktuellen Coronaverordnungen abgesagt werden muss. 

Da in den nächsten vier Wochen alle Kulturveranstaltungen wieder gestrichen werden müssen, sind auch wir davon betroffen. Wir hatten uns nach langer Bühnenabstinenz schon sehr auf die

Marienvesper+ am Sa, 28.11.2020, um 20 Uhr in der Thomaskirche Leipzig 

gefreut und hätten Ihnen gerne die beginnende Adventszeit musikalisch versüßt.

Ob die doppelhörig angelegte Marienvesper von Monteverdi und das Plus, welches in diesem Jahr die regionale Perle De profundis clamavi – ein geistliches Konzert von Sebastian Knüpfe – gewesen wäre, verschoben werden können, können wir leider aktuell noch nicht sagen. Wir bemühen uns aber sehr, für unseres Fans bald wieder auf der Bühne stehen zu dürfen.

Bezüglich der bereits gekauften Karten für die Marienversper+ und das weitere Vorgehen werden wir Sie so bald wie möglich informieren.

Tipp:

Wer dennoch nicht auf unsere preisgekrönte Vokalmusik verzichten will, dem können wir unsere CDs empfehlen, die wir Ihnen gerne zuschicken. Bestellen können Sie diese für 18 EUR zzgl. Versand per E-Mail: info(Das hier war mal das ät Zeichen)josquindesprez.de

 

Alte Musik trifft auf neue Medien – Josquins größter Kanon 

Wir haben den Kanon qui habitat in adiutorio altissimi für 24 Stimmen von unserem Namensgeber Josquin des Préz aufgenommen, welcher auf der Homepage und unseren social Media Kanälen zu hören und sehen ist.  Da wir uns an die geltenden Hygienevorschriften hielten, haben wir die vier kunstvoll gefertigten Kanonstimmen für Sopran, Alt, Tenor und Bass in Stimmgruppen aufgenommen. Professionell wurden diese mit Audiotechnik versechsfacht, wodurch insgesamt 108 Kanonstimmen erklingen. Somit entstand eine lebendige Klangfülle, über welche Sie sich bei einem Klick auf unser Video selbst überzeugen können. Auch gibt es ein sehr interessantes Making of Video das wie ihnen ebenfalls sehr empfehlen können. Wir freuen uns sehr über Feedback und ein Like!


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KONZERTE

28.11.2020, 20:00 Uhr
Abgesagt! Durch Corona bedingte Einschränkungen kann dieser Konzert leider nicht stattfinden.
Leipzig, ThomaskircheMarienvesper+
02.04.2021, 15:00 UhrLeipzig, ThomaskircheGottesdienst zur
Sterbestunde
02.05.2021NürnbergOper Gluck "Orfeo"
04.06.2021Bad LauchstädtOper Gluck "Orfeo"
19.06.2021, 22:30 UhrLeipzig, Ev. Reformierte Kirche Leipzigim Rahmen des Bachfestes
Kammerchor Josquin des Préz und
Leipziger Barockorchester

04.07.2021, 18:00 UhrLeipzig, Gewandhaus Paul Ben-Haim: JORAM
Oratorium für Soli, Chor und Orchester op. 18
05.07.2021, 20:00 UhrHalle (Saale), HändelhallePaul Ben-Haim: JORAM
Oratorium für Soli, Chor und Orchester op. 18
27.08.2021Leipzig, PropsteikircheKonzert zum Josquin Todestag
26.11.-28.11.2021 LeipzigFestwochenende 500 Jahre Josquin

 
 


VITAE

Kammerchor Josquin des Préz


Der Kammerchor Josquin des Préz zählt zu den führenden Chören der Musikstadt Leipzig und ist eines der erfahrensten Ensembles für Alte Musik.

Niemand kennt die Musik des wichtigsten Komponisten seiner Zeit – Josquin des Préz – so gut wie der Kammerchor! Erstmals weltweit erklang auf Initiative des Ensembles und unter Leitung seines Dirigenten Ludwig Böhme von 2004 bis 2017 das Gesamtwerk Josquins, rund 18 Messen, 60 Motetten und 60 Chansons, zusammenhängend in einem Konzertzyklus. Die 36 Konzerte der Reihe „Josquin – Das Projekt“ fanden hauptsächlich in Leipzigs Thomaskirche statt. In spannenden Konzeptionen wurde die Musik Josquins stets mit anderen Komponisten kombiniert, unter anderem mit Monteverdis „Marienvesper“, zahlreichen Kantaten und Oratorien Bachs und Händels, aber auch Puccinis „Messa di Gloria“, Francis Poulencs „Gloria“. oder gar Schuberts 4. Sinfonie. Zahlreiche Konzertmitschnitte und Berichte von DLF Kultur und MDR Kultur begleiteten die Reihe. Die Leipziger Volkszeitung rezensierte viele Konzerte euphorisch: „Das hat Festivalniveau und könnte über weite Strecken ungeschnitten auf CD gebannt werden“.

Dass der 1987 gegründete Kammerchor ein erstklassiges Ensemble ist, zeigte sich aktuell mit einem Sieg in der „Königsklasse“ der Kammerchöre beim 10. Deutschen Chorwettbewerb in Freiburg. Das Ensemble begeistert sowohl durch einen homogenen und kraftvollen Chorklang, durch überzeugende Qualität der einzelnen Stimmen, sowie durch eine hohe Musikalität und Stilsicherheit.

Vier Dirigenten prägten die musikalische Entwicklung: Raik Fischer (1987–1989), Steffen Kammler (1989– 1997), Uwe Witzel (1997–2002); seit 2002 ist Ludwig Böhme künstlerischer Leiter.

CD-Produktionen beim Carus Verlag und beim Label „raumklang“ dokumentieren das hohe Niveau des Kammerchores Josquin des Préz. Eingesungen wurden unter anderem die selten zu hörenden Bußpsalmen Orlando di Lassos, Musik von Thomaskantoren bis Johann Sebastian Bach und Hugo Distlers „Totentanz“.  Die CD „Missa Pange lingua“ mit Werken von Josquin des Préz, darunter zahlreiche Weltersteinspielungen, wurde mit dem Supersonic Award der Zeitschrift „pizzicato“ ausgezeichnet und für den „International Music Award“ nominiert.

Über 500 Konzert und zahlreiche Tourneen führten die Sänger durch West- und Osteuropa. Bei Festivals wie dem MDR Musiksommer, dem Mosel Musikfestival, dem Kurt-Weill-Fest Dessau, der chor.com oder dem Bachfest Leipzig sind sie gern gesehene Gäste. Vom Goethe-Institut wurde der Chor zum Kulturbotschafter Deutschlands erkoren und mit dieser Mission auf Reisen geschickt, so 2006 nach Albanien und 2012 nach Argentinien.


Ludwig Böhme

Ludwig Böhme liebt Vokalmusik – als Sänger, Dirigent, Arrangeur und Dozent. Er war Mitglied des Leipziger Thomanerchores und studierte Chordirigieren an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig.

1999 gründete er mit anderen ehemaligen Thomanern das Calmus Ensemble. Bis heute ist er der Bariton des Quintetts, das zu den führenden Vokalgruppen unserer Zeit zählt und mit großer stilistischer Vielfalt weltweit Erfolge feiert – 2019 gewann Calmus einen OPUS Klassik.

Seit 2002 leitet er den Kammerchor Josquin des Préz, ein semiprofessionelles Ensemble, spezialisiert auf Alte Musik, aber ebenso offen für andere Epochen – a cappella wie chorsinfonisch. Böhme war Intendant und Initiator der Konzertreihe „Josquin – Das Projekt”, der weltweit ersten Gesamtaufführung des josquinschen Werkes, die 2004 in der Leipziger Thomaskirche begann und dort 2017 ihr umjubeltes Finale feierte.

Im April 2012 übernahm Böhme zudem die künstlerische Leitung des Leipziger Synagogalchores, des vielfach ausgezeichneten und einzigen deutschen Ensembles, dass sich ausschließlich auf jüdische Musik in all ihrer Vielfalt spezialisiert hat.

Ludwig Böhme unterrichtete Dirigieren an den Musikhochschulen in Leipzig und Halle/Saale, er gibt regelmäßig Workshops und Meisterkurse für Chöre und Ensembles (u.a. Stimmen Festival Lörrach, Bachwoche Stuttgart), er leitet große Chorprojekte und ist Juror bei Wettbewerben.

Die Qualität seines sängerischen und dirigentischen Schaffens belegen nicht nur regelmäßige Rundfunk- und Fernsehproduktionen, sondern auch Preise bei allen Wettbewerben an denen er teilnahm: in Deutschland (erstmals beim Deutschen Musikwettbewerb 2002, aktuell als Gewinner beim Deutschen Chorwettbewerb 2018), Belgien (2003), Spanien (2005), Finnland (2005) und den USA (2009). Auch etliche der über 20 CD-Produktionen wurden mit Supersonic- und CARA-Awards prämiert. 2009 gewann Calmus einen ECHO Klassik.

Immer wieder kommt es zu Projekten mit anderen Künstlern, z.B. mit Elke Heidenreich, Bruno Ganz, der HR Bigband, dem MDR Sinfonieorchester, der Lautten Compagney, Hille Perl oder Wenzel & Band. Über 1200 Konzerte gab Ludwig Böhme: bei den großen deutschen Festivals (Schleswig-Holstein Musikfestival, Musikfest Stuttgart, Dresdner Musikfestspiele, Mosel Musikfestival, chor.com, u.v.a), in zahlreichen europäischen Ländern, in Israel, Südamerika und regelmäßig in den USA – inklusive Carnegie Hall, Lincoln Center und Met-Museum.

Ludwig Böhme studierte Chordirigieren in Leipzig. 1999 gründete er das Calmus Ensemble und ist bis heute Bariton des Quintetts. Seit 2002 leitet er den Kammerchor Josquin des Préz, seit 2012 den Leipziger Synagogalchor, das einzige deutschen Ensemble, dass sich ausschließlich auf jüdische Musik spezialisiert. Er unterrichtete Dirigieren an den Musikhochschulen in Leipzig und Halle, gibt Workshops und Meisterkurse. Über 20 CDs und zahlreiche Preise, u.a. ein Echo und ein Opus Klassik, dokumentieren sein Schaffen. Böhme konzertiert bei großen deutschen Festivals, in Europa, Israel, Südamerika und regelmäßig in den USA. Zu Kooperationen kam es mit Elke Heidenreich, der HR Bigband, dem MDR Sinfonieorchester, der Lautten Compagney u.v.a.


MEDIEN

Hörbeispiele


Diskographie

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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